Außenstelle Heidelberg

 

Destination Europe

Ein Planspiel zur Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa

© Europäische Kommission

Bisher ist für Asylsuchende jeweils der EU-Staat zuständig, den die Flüchtlinge als erstes erreichen. Das sind vor allem die Mittelmeeranrainer Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Malta und Zypern. Aber ist diese Regelung noch praktikabel und verantwortbar? Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass nicht der Schutz von Flüchtlingen, sondern der Schutz vor Flüchtlingen im Fokus einer neuen Asylgesetzgebung stehe. Andererseits fordern manche EU-Mitgliedstaaten Lastenausgleiche bei den anfallenden Kosten, andere wollen die bestehenden Regeln beibehalten. Die Kommission macht in diesem Planspiel einen Vorschlag, der im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren zwischen Europäischem Parlament, Rat und Kommission verhandelt wird.


 

Jahr der Erstellung: 2015

Ausgearbeitet von: Holger-Michael Arndt, Markus W. Behne, Marlene Hartke und Georg Schwedt, CIVIC-Institut für internationale Bildung - im Auftrag der LpB

Anzahl der Spielenden: mind. 20

Zeitlicher Umfang: ca. 5 Std. (inkl. Einführung und Auswertung)

Zielgruppe: ab Klasse 10, alle Schularten

Ablaufphase:
Inhaltlicher Impuls – Rollenvergabe und Einarbeitung – Erste Sitzung der Gremien - Erste Lesung - Zweite Lesung: Stellungnahme der Kommission - Abstimmung im Rat - Presseschau - Dritte Lesung: Vermittlungsausschuss - Abschlusskonferenz - Auswertung


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