Außenstelle Heidelberg

 

Fokus Balkan

Ein Planspiel zur Erweiterung der Europäischen Union

© LpB Heidelberg

 In der über sechzigjährigen Geschichte des europäischen Einigungsprozesses fanden zahlreiche Erweiterungsrunden statt. Kaum ist die letzte Erweiterungsrunde mit der Aufnahme von Rumänien und Bulgarien im Jahre 2007 vollzogen, steht die Frage der zukünftigen Einbettung der Balkan-Staaten auf der Agenda der europäischen Politik. Die EU wächst weiter! Montenegro, Mazedonien, die Türkei und auch Island können die nächsten Staaten sein. Und danach werden weitere Länder des westlichen Balkans folgen. Wie geht das? Welche Interessen verfolgen Mitgliedstaaten, Beitrittskandidaten und die Bürgerinnen und Bürger? Und wie werden Interessen in der EU verhandelt? "Fokus Balkan" gewährt Einblicke und ermöglicht Erfahrungen.


Jahr der Erstellung: 2011, Überarbeitung 2013 (Beitritt Kroatien)

Ausgearbeitet von: Holger-Michael Arndt, Markus W. Behne, Stefan Rappenglück, CIVIC-Institut für internationale Bildung - im Auftrag der LpB

Anzahl der Spielenden: mind. 25, ideal für Großgruppen

Zeitlicher Umfang: ca. 6 bis 8 Std.

 

Inhalt und Zielsetzung:  Die Simulation beschäftigt sich mit der Erweiterung der Europäischen Union und den damit verbundenen Arbeitsabläufen in den Organen der EU. Die Teilnehmer nehmen die Rollen der Mitglieder der Europäischen Kommission, der Mitglieder des EU-Rates (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien/Nordirland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern) und der Abgeordneten des Europäischen Parlaments (Fraktionen der „Europäischen Volkspartei“, der „Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten“, der „Allianz der Liberalen und Demokraten", der Grünen, der Europäischen Konservativen und Reformisten“, der „Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne“ und der Fraktion „Europa der Freiheit und Demokratie“ ein. Dazu gibt es die Beitrittskandidaten (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Türkei) und die Medienvertreter

Grober Ablaufplan: Verteilung der Rollen und Einlesen - Rede des Kommissionspräsidenten - „Begrüßungsessen“ - Arbeit in den Gruppen - Antragsübergabe, erste Gespräche zwischen Rat und den anderen Organen, Medien berichten - Bewerber führen Gespräche mit Rat, EK, EP - Beratungen in den Gremien - Stellungnahme der Organe - Entscheidung darüber, welcher Bewerber den Kandidatenstatus erhält - Pressekonferenz - Verhandlungen - Abstimmungen - Unterzeichnung der Verträge, Stellungnahmen, Pressekonferenz - Ende des Planspiels


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