Außenstelle Heidelberg

 

Kyoto II

Ein Planspiel zu den globalen Verhandlungen über eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen

Die Teilnehmenden sind für die Dauer dieser Simulation Verhandlungsführer/in eines von acht Ländern (Australien, Brasilien, China, Indien, Japan, Nigeria, Russland, USA) und der EU. Sie verhandeln mit ihren Kolleginnen und Kollegen über ein Abkommen, das die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 deutlich reduzieren soll.


Jahr der Erstellung: ?

Ausgearbeitet von: Sascha Meinert, Michael Stollt im Auftrag der bpb

Anzahl der Spielenden: mind. 11

Zeitlicher Umfang: ca. 3 Std.

 

Inhalt und Zielsetzung:  Die Verhandlungsführer/innen müssen sich auf eine faire Lastenverteilung einigen, mit der dieses Ziel erreicht werden kann. Unterstützt werden die Verhandlungen durch die Moderation vom Generalsekretariat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, das ohne Entscheidungsbefugnisse versucht, in Konflikten zu vermitteln und Kompromisse auszuloten. Die Simulation orientiert sich an den aktuellen Verhandlungen über ein Nachfolgeabkommen für das sog. Kyoto-Protokoll, um für den Zeitraum nach 2012 verbindliche Regelungen für jedes Land in Bezug auf die Reduzierung seiner Treibhausgasemissionen zu treffen. Die Verhandlungen orientieren sich dabei am Grundsatz einer "gemeinsamen aber differenzierten Verantwortung und Handlungsfähigkeit": Es muss also sowohl die Leistungsfähigkeit eines Landes berücksichtigt werden (aktuelles Wohlstandsniveau und Entwicklungschancen für die Zukunft) als auch die "historische Verantwortung" der Industrieländer für das Entstehen des Klimawandels.


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