Außenstelle Heidelberg

 

Ein Skatepark in Neckardorf?

Ein Planspiel zur Arbeit eines Gemeinderates

rilleralle / pixelio.de

Die Stadt Neckardorf, eine Kleinstadt mit 31.000 Einwohnern/-innen, ist für sein schönes Freibad überregional bekannt. Durch zahlreiche und regelmäßige Investitionen ist es zur wichtigsten Freizeitattraktion geworden, die von vielen Menschen jährlich besucht wird. Das hat aber auch dazu geführt, dass Investitionen und Finanzmittel für andere Freizeiteinrichtungen nur noch sehr eingeschränkt vorhanden sind.
Einige Jugendliche aus Neckardorf wünschen sich schon lange einen Skatepark. Dieser wäre eine Verbesserung der Vielfalt an Freizeiteinrichtungen. Aus Sicht der/des Oberbürgermeisters/-in kann die Forderung der Jugendlichen aufgegriffen werden und eine kleine Anlage zum Skaten gebaut werden. Sie/er hat eine Beschlussvorlage erarbeiten lassen, die nun im Gemeinderat zur Diskussion und Abstimmung steht. Die Fraktionen und Gruppen im Gemeinderat haben unterschiedliche Meinungen zur Skateranlage. Außerdem muss auch der örtliche Jugendgemeinderat in die Entscheidung eingebunden werden. In der Diskussion spielen u. a. die Kosten für solch eine Anlage und die unterschiedlichen Interessen der Einwohnerschaft eine wichtige Rolle.
Im Planspiel treffen die unterschiedlichen Positionen zum Bau eines Skateparks aufeinander. Jede Seite versucht, eine Mehrheit für ihren Vorschlag zu bekommen. Ein Beschluss kommt dann zusammen, wenn eine einfache Mehrheit erreicht wird. Wird es am Ende einen Kompromiss geben, mit dem alle einverstanden sind? Oder gibt es für keinen Vorschlag eine Mehrheit? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer handeln im Planspiel als Mitglieder des Gemeinderats, der Stadtverwaltung nebst Oberbürgermeister/-in, des Jugendgemeinderats und als Pressegruppe. Das Planspiel bietet die Möglichkeit, sich spielerisch mit realen kommunalen Prozessen zu befassen und sie anschließend in der Auswertung zu reflektieren.


Jahr der Erstellung: 2019

Ausgearbeitet von: Anna Stordel und Robby Geyer, LpB Baden-Württemberg

Anzahl der Spielenden: mind. 15, max. 43

Zeitlicher Umfang: ca. 5 Std. (inkl. Einführung und Auswertung)

Zielgruppe: ab Klasse 8, alle Schularten

 

Grober Ablaufplan: Thematische und Methodische Einführung - Rollenvergabe - Einarbeitung - Gemeinderatssitzung - Verhandlungen - Abstimmung - Auswertung

 

 

 

Reihe PLANSPIELE

 

Ein Skatepark in Neckardorf?

Ein Planspiel zur Arbeit eines Gemeinderates

Stuttgart 2019, 52 Seiten

Download (1,8 MB)

 
 
 
 
 

Zusatzmaterialien

 

43 Namensschilder

Download


11 Tischschilder

Download


Stadtplan

Download


Einführung ins Planspiel

Download (Stand: April 2019)